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Zwischendurch an anderen Orten (2002)

Eingeladener Wettbewerb, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin, Urban II: Künstlerische Zeichen im Kaskelkiez

 

 

 

 

 

 

Ort:
Der Kaskelkiez ist über 5 Zugänge in den Bahndämmen oder mit der S-Bahn zu erreichen. Dieses Wohngebiet ist nicht nur durch seine Infrastruktur, sondern auch sozial von den umliegenden Wohngebieten Berlins abgetrennt. Die sichtbaren und hörbaren alltäglichen Zeichen von Bewohnern und Besuchern in den Gebäuden, auf den Straßen und Plätzen sind an einigen Stellen vorhanden, daneben gibt es Gebiete, die brachliegen. Fehlender Einzelhandel, Gewerbe und Dienstleistungen verursachen einen Leerstand von Gewerberäumen und Läden.
Idee:
Mit der Installation „Zwischen-Durch an anderen Orten“ schlagen wir klangliche Brücken vom Kaskelkiez nach außen. Fünf Orte im Kaskelkiez werden mit je einem Ort in Berlin zu fünf Klangpaaren verbunden. Zwischen beiden Orten eines Paares findet eine permanente Klangübertragung statt, so dass sich die Umgebungsgeräusche vermischen. Menschen auf beiden Seiten können miteinander kommunizieren.
Diese klanglichen Brücken übertragen punktuell das soziale und kulturelle Geschehen von anderen Orten in den Kaskelkiez und umgekehrt. Dies ist nicht nur ein Verweis auf das, was fehlt, sondern auch eine Möglichkeit, in Kontakt zu treten und den eigenen Lebensraum zu erweitern.

 
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