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Punktierter Umweg Jutta Park Höfgen, Internationales Festival Echo 2003
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Blickpunkte und
Achsen des Jutta Parks Höfgen bilden eine Gartenstruktur. Geht man
die Kastanienallee entlang, folgt man einer Linie, scheinbar einem Fluchtpunkt
entgegen. Die Allee endet in einem Rondell. Beim Blick zurück spannen
sich die gelaufene Strecke und die verbrachte Zeit auf.Jeder Baum ist
mit einem knopfgroßen Lautsprecher bestückt. Sie spielen unterschiedliche
Rhythmen, anfangs im gleichen Metrum, aber mit etwas unterschiedlichen
Tempi. Was zum Tagesbeginn wie ein durchgehender Beat klingt, der aber
durch die jeweils pausierenden Lautsprecher klangliche und räumliche
Qualitäten aufweist, verschiebt sich im Tagesverlauf und lässt
die unterschiedlichen Rhythmen deutlich werden. Aus einer scheinbar geordneten
und einfachen Struktur, entfaltet sich langsam die der Struktur innewohnende
Komplexität.Bei der Entwicklung unserer Idee, hatten wir das Bild
eines Gartens vor Augen, der wieder von der Natur überwuchert wird,
sobald man aufhört, ihn zu gestalten. |
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