Hofgeschehen (Hartmanns Sonntag)

Atrium des Heimatmuseums Neukölln, 2003/2004

Ausstellung Familiendinge, Museum Berlin-Neukölln

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Im Atrium des Neuköllner Heimatmuseums sind über die Dauer der Ausstellung „Familiendinge“ Wohngeräusche zu hören. Dabei ist nicht jedes Detail akustisch verständlich, vielmehr bilden die von uns eingespielten Geräusche von 7 Wohnparteien mit unterschiedlichen Familienordnungen, klanglich eine Hinterhofatmosphäre. Die Wohngeräusche sind abhängig von den alltäglichen Tagesabläufen der einzelnen „akustischen Bewohner“. Teilweise lassen sie sich eindeutig den von uns entwickelten Wohnparteien zuordnen. Andere mischen sich mit den Umgebungsgeräuschen, den Wohngebäuden um das Museum und der Stadt. So ist es teilweise schwer, zwischen Stadtklängen und eingespielten Kunstklängen zu unterscheiden. Das Hören, als ein Akt des Wahrnehmens wird zu einem Bewusstsein des Wahrnehmens selbst. Die Erfahrung der alltäglichen akustischen Außenwelt wandelt sich zu einer sensorischen Introspektion.

 

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